Niedrigschwellige Unterstützung für psychisch erkrankte Menschen in Wohnungsnot
Mit dem Modellprojekt „NETZ – Niedrigschwellige Erreichbarkeit, Teilhabe, Zusammenarbeit“ hat der Förderverein Ambulante Krisenhilfe e. V. ein neues Unterstützungsangebot für psychisch erkrankte Menschen in Wohnungsnot gestartet. Das Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.
Das NETZ-Projekt richtet sich an volljährige Menschen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Nürnberg, die aufgrund eines hohen Unterstützungsbedarfs von bestehenden Hilfsangeboten bisher nur schwer oder nicht erreicht werden konnten. Als Kooperationspartner vor Ort unterstützt das NETZ-Team Einrichtungen bei der Begleitung dieser Klient:innen und stärkt die Zusammenarbeit zwischen Wohnungslosenhilfe, psychiatrischem Versorgungssystem und Behörden.
Im Mittelpunkt stehen eine niedrigschwellige Kontaktaufnahme, aufsuchende Arbeit und psychosoziale Beratung. Die Beratung kann persönlich oder telefonisch, in den Kooperationseinrichtungen oder in den Räumen des Krisendienstes Mittelfranken, Hessestraße 10, 90443 Nürnberg, stattfinden. Gemeinsam mit den Betroffenen und den beteiligten Fachkräften sollen passende Unterstützungsmöglichkeiten entwickelt und Zugänge zu weiterführenden Hilfen erleichtert werden.
Dabei versteht sich das NETZ-Projekt als ergänzendes und vermittelndes Angebot innerhalb des bestehenden Hilfesystems. Darüber hinaus soll die Vernetzung mit weiteren relevanten Akteur:innen und Angeboten gestärkt werden, um gemeinsam passgenaue Unterstützungsmöglichkeiten für die Betroffenen zu schaffen.
Das interdisziplinäre Projektteam besteht aus Julia Gillmeier, Fachkrankenpflegerin für Psychiatrie, und Vincent Schaarschmidt, Sozialpädagoge.
Erreichbarkeit NETZ-Projekt Montag bis Freitag 09:00 – 16:00 Uhr
Julia Gillmeier
Fachkrankenpflegerin für Psychiatrie
Tel.: 0155 / 60137033
E-Mail:
Vincent Schaarschmidt
Sozialpädagoge
Tel.: 0155 / 67381696
E-Mail: